Die ursprüngliche Wasserfeste im Besitz der Böhmischen Krone wurde im 13. Jahrhundert am Schnittpunkt wichtiger Handelsstraßen gegründet. Sein heutiges Aussehen erhielt Telč im 16. Jahrhundert, in dessen Verlauf sowohl das Schloss als auch die Stadt einem Umbau unterzogen wurden - eine Entwicklung, um die sich unter anderen auch der in der Stadt niedergelassene Jesuitenorden verdient gemacht hat. - Heute zählen außer dem Schloss und dem Englischen Garten auch die aus der Renaissance und dem Barock stammenden Bürgerhäuser am Marktplatz zu den wertvollsten Baudenkmälern von Telč. Ihre Laubengänge sowie auch ihre Stirnseiten wurden nach einem einheitlichen Plan architektonisch gestaltet und mit aneinander angepassten Zierelementen versehen. - Im Telč von heute spielen die Musik und die bildende Kunst eine wichtige Rolle. Von den hiesigen Kulturveranstaltungen können u. a. das Internationale Folklore-Festival und die Französisch-Tschechische Musikakademie empfohlen werden.
Zu erreichen ist die Stadt Telč über die Autobahn Prag-Brünn-Wien, die entsprechende Autobahn-Ausfahrt ist ausgeschildert. Eine zufriedenstellende Verbindung mit Telč wird auch von den regionalen Bus- und Zuglinien gewährleistet.





