Im Jahre 1777 wurde das in Mittelmähren am Fuße der Hügelkette Chřiby gelegene Kroměříž (Kremsier) zur Residenzstadt der Bischöfe von Olmütz erkoren. Das Schloss von Kroměříž und der herrliche Schlossgarten gelten in unserere Zeit als für diesen Teil Europas charakteristisches, außerordentlich gediegenes Beispiel barocker Gartenbaukunst und barocker Palastarchitektur. Auf dem Gebiet mitteleuropäischer Barockarchitektur wird ihnen seit jeher ein großer Stellenwert beigemessen. Im Zusammenhang damit wurden das Schloss von Kroměříž, der Blumengarten und der Garten Unter dem Schloss in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen.
Kroměříž liegt annähernd 150 Kilometer von Brno, an der Autobahn Brno-Olomouc. Für eine gute Zugverbindung sorgt außerdem das regionale Eisenbahnnetz.


