Die monumentale Kirche Mariä Heimsuchung bildet eine markante Dominante der fruchtbaren Landschaft in der Nähe der Stadt Olomouc. Die Entstehung des Wallfahrtsortes ist mit Jan Andrýsek, einem wohlhabenden Olmützer Weinhändler, verknüpft. Der fromme Mann ließ auf dem Hügel mit dem Namen (Kleiner) Heiliger Berg entsprechend seinem Versprechen eine Kapelle errichten; dort ist ihm im Traum die Gottesmutter erschienen. - Mit dem Bau der im Jahre 1633 eingeweihten Kapelle (sie wurde auf einem Grundstück der Prämonstratenser-Abtei Klášterní Hradisko bei Olomouc errichtet) begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen dem künftigen Wallfahrtsort und der Prämonstratenser Ordensgemeinschaft, die in diesem Teil Mährens von 1151 an wirkte. Zum Wallfahrtsareal, das als ein wertvolles barockes Ensemble aus dem 17. und beginnenden 18. Jahrhundert gewertet wird, gehören außer der Marienkirche mit Arkaden auch eine Kapelle und mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Einen Bestandteil der Kirche bildet außer der Winterkapelle auch die Heilige Treppe (sie erinnert an die 28 Stufen im Jerusalemer Palast des Pilatus, die Jesus Christus vor seiner Verurteilung besteigen musste). Der Wallfahrtsort Svatý kopeček wurde im Jahre 1995 durch einen Besuch des Papstes Johannes Paul II. geehrt. Der Heilige Vater nahm anlässlich seines Besuchs an einer Begegnung mit tschechischen Jugendlichen teil. Im gleichen Jahr wurde der Kirche Mariä Heimsuchung der Titel „Basilica minor“ verliehen.
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Die monumentale Kirche Mariä Heimsuchung bildet eine markante Dominante der fruchtbaren Landschaft in der Nähe der Stadt Olomouc. Die Entstehung des Wallfahrtsortes ist mit Jan Andrýsek, einem wohlhabenden Olmützer Weinhändler, verknüpft. Der fromme Mann ließ auf dem Hügel mit dem Namen (Kleiner) Heiliger Berg entsprechend seinem Versprechen eine Kapelle errichten; dort ist ihm im Traum die Gottesmutter erschienen. - Mit dem Bau der im Jahre 1633 eingeweihten Kapelle (sie wurde auf einem Grundstück der Prämonstratenser-Abtei Klášterní Hradisko bei Olomouc errichtet) begann eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen dem künftigen Wallfahrtsort und der Prämonstratenser Ordensgemeinschaft, die in diesem Teil Mährens von 1151 an wirkte. Zum Wallfahrtsareal, das als ein wertvolles barockes Ensemble aus dem 17. und beginnenden 18. Jahrhundert gewertet wird, gehören außer der Marienkirche mit Arkaden auch eine Kapelle und mehrere Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Einen Bestandteil der Kirche bildet außer der Winterkapelle auch die Heilige Treppe (sie erinnert an die 28 Stufen im Jerusalemer Palast des Pilatus, die Jesus Christus vor seiner Verurteilung besteigen musste). Der Wallfahrtsort Svatý kopeček wurde im Jahre 1995 durch einen Besuch des Papstes Johannes Paul II. geehrt. Der Heilige Vater nahm anlässlich seines Besuchs an einer Begegnung mit tschechischen Jugendlichen teil. Im gleichen Jahr wurde der Kirche Mariä Heimsuchung der Titel „Basilica minor“ verliehen.


