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Auf die sakralen Denkmäler und Wallfahrtsorte entfällt ein großer Teil des architektonischen Erbes der Tschechischen Republik. Wenngleich es sich bei den auf dem böhmischen, mährischen und schlesischen Territorium der Tschechischen Republik erhalten gebliebenen sakralen Denkmälern zumeist um römisch-katholische Kirchen, Klöster, Kapellen und Wallfahrtsorte handelt, befindet sich im Lande auch eine ganze Reihe jüdischer und orthodoxer Denkmäler.

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Prag

Prag
Auf dem Territorium der tschechischen Hauptstadt sind zahlreiche sakrale Baudenkmäler erhalten geblieben, die nicht nur verschiedenen Stilrichtungen, sondern auch unterschiedlichen Konfessionen zugeordnet werden können. Bekanntester Sakralbau und zugleich charakteristische Dominante Prags ist die Kathedrale der hll. Veit, Wenzel und Adalbert. Ihre Errichtung wurde von Kaiser Karl IV. im Zusammenhang...

Kutná Hora

Kutná Hora
Die Domkirche der hl. Barbara wurde um das Jahr 1380 gegründet, heute gilt sie als eines der wertvollsten Denkmäler hochgotischer bzw. spätgotischer Architektur in Böhmen. Die Bauarbeiten wurden bis zum Jahr 1420 von der in Prag wirkenden Bauhütte Peter Parlers ausgeführt. Unter Parlers Leitung entstand der charakteristische Kathedralchor mit einem Kapellenkranz. Während der Hussitenkriege mussten...

Velká Lhota

Velká Lhota - Evangelisches Toleranz-Areal
Die Gemeinde Velká Lhota kann sich einer absoluten Rarität rühmen - direkt einander gegenüber stehen hier zwei evangelische Kirchen mit Kelchen auf den Türmen, und beide Kirchen gehören seit dem Jahr 1918 einer einzigen evangelischen Kommunität - der Tschechischen evangelischen Bruderkirche, die durch eine Verbindung der lutherischen und der reformierten Kirche entstanden ist. Die tschechischen...

Třebíč

Třebíč – Basilika vom heiligen Prokop und jüdische Stadt
Třebíč ist als eine Stadt außerordentlich wertvoller sakraler Denkmäler bekannt; am berühmtesten von ihnen ist die romanisch-gotische Basilika des heiligen Prokop aus dem 13. Jahrhundert. Schon im Mittelalter bildete sich in Třebíč eine bedeutende jüdische Kommunität heraus, die Stadt wurde immer mehr als eines der Zentren jüdischer Kultur in Mähren betrachtet. Die in einem bemerkenswerten Zustand...

Teplá

Teplá - Prämonstratenserkloster
Das Kloster Teplá (Tepel) wurde im Jahre 1193 vom böhmischen Adeligen Hroznata gegründet - eine Tat, die als Gegenwert dafür gedacht war, dass Hroznata vom Papst von der Teilnahme am dritten Krezzug befreit worden war. Der Adelige berief  nach Teplá Prämonstratensermönche aus dem Kloster Strahov bei Prag, wurde selbst Ordensmitglied und Verwalter der Eigentümer im Besitz des Klosters. Als er...

Žďár nad Sázavou

Die Kirche des hl. Johannes von Nepomuk auf dem Grünen Berg (Žďár nad Sázavou)
Der Abt des Klosters im mährischen Žďár nad Sázavou ließ im Jahre 1720 auf dem Grünen Berg eine Wallfahrtskirche errichten. Es geschah mit der Absicht, das Gedenken des böhmischen Märtyrers und späteren Heiligen, Johannes von Nepomuk, zu ehren. Mit dem Entwurf der Kirche wurde der bekannte Prager Baumeister Giovanni Blasius Santini-Aichel beauftragt. Da der Legende zufolge über dem Körper des zu...

Svatá Hora u Příbrami

Svatá Hora u Příbrami - Probsteikirche der Himmelfahrt Mariens
Der Heilige Berg bei Příbram ist der bedeutendste und älteste Marianische Wallfahrtsort in der Tschechischen Republik. Es gilt als nachgeweisen, dass die Kapelle hier bereits am Anfang des 16. Jahrhunderts gestanden hatte. Es handelte sich demzufolge um einen einfachen Frührenaissance-Bau, die Statuette der Jungfrau Maria mit dem Jesuskind wurde, der Überlieferung zufolge, vom Erzbischof Arnošt von...

Svatý Kopeček u Olomouce

Svatý Kopeček u Olomouce - Kirche der Verkündigung Mariens
Die monumentale Kirche Mariä Heimsuchung bildet eine markante Dominante der fruchtbaren Landschaft in der Nähe der Stadt Olomouc. Die Entstehung des Wallfahrtsortes ist mit Jan Andrýsek, einem wohlhabenden Olmützer Weinhändler, verknüpft. Der fromme Mann ließ auf dem Hügel mit dem Namen (Kleiner) Heiliger Berg entsprechend seinem Versprechen eine Kapelle errichten; dort ist ihm im Traum die...

Broumov

Broumov - Benediktinerkloster
Das dem hl. Adalbert geweihte Benediktinerkloster von Broumov wurde an der Stelle einer befestigten gotischen Burg gegründet. Das heutige Aussehen des Klosterareals geht auf einen Umbau zurück, der unter der Leitung des Architekten Kilian Ignaz Dientzenhofer in den Jahren 1728-1733 verlief und im Hochbarock gehalten war. Der Prager Barockbaumeister nahm sich darüber hinaus auch der Gestaltung der...

Kladruby

Kladruby - Benediktinerkloster
Das Kloster von Kladruby wurde am Anfang des 12. Jahrhunderts vom böhmischen Fürsten Wladislav gegründet, das heutige Aussehen des Klosterareals stammt aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Bei der dominanten Klosterkirche handelt es sich um einen der drei größten Kathedralbauten in Böhmen, ihre heutige Gestaltung gilt als eine der beeindruckendsten Schöpfungen des Baumeisters Giovanni...


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